Kabbala - Gott und Göttin - Daath - Shiva und Shakti - Tantra - Sex und Wissen - Yesod und Daath - Synchronizitäten - Gematria - Hermetik - C.G.Jung - Individuation - Zentroversion - Crowley - Entwicklung des Bewußtseins - Paranoia - Zwang und Freiheit - Kollektiv - Kausalkörper - Karma - Astrologie - NLP - Choronzon - Unio Mystica - Samadhi - Chaos und Kosmos - Könige von Edom - Satan - Jesus - Lebensbaum - Maja 

SEFER DAAT ODER DAS MYSTERIUM DES GROSSEN WOW

Apokryphen von Samekh-Iod-Lamed-Vav-Aleph, geb. Andreas G. Szabó am 9.6.1975 nach Mitternacht in München
geschrieben in München, März/April 2001

Den Namen fand ich als 'da Silva' aus dem Wald, vor etwa 7-8 Jahren in einer brasilianischen Telenovela. Erste Nachforschungen ergaben, Silva ist auf portugiesisch ein stacheliger Beerenstrauch. Mich erinnert das an Moses' sprechenden Dornbusch. Bei den Griechen oder Römern wäre Silvanus ein Sturm, Donner oder Wettergott. In der Apostelgeschichte gibt es ebenden als Randfigur, ebenso wie einen Andreas bei den Jüngern von Jesus. Auf ungarisch, meiner zweiten Elternsprache bedeutet Silva Pflaume oder Zwetschge. Die Umkehr Aulis finde ich auch interessant, klingt für mich wie die engelhafte subtile Intelligenz hinter diesem Namen. Ferner 'Silva Densa', der dichte Wald, das Kollektivbewusstsein, aus dem ich über den einzelnen Baum, den Lebensbaum herausfinde. Der Wald ist zu sehen

Etwa März 2001 neulich deutete ich den Namen kabbalistisch und erkannte darin den Weg, auf dem ich mich befinde. Er führt von Selbsterkenntnis über Rückzug und Besinnung zur Balance, dann über Lernen und Schülerschaft zum Leben und Dasein als Narr. Die Stufe Vav als von jemandem Lernen, sehe ich spätestens jetzt als sehr aktuell. Ich möchte den sicheren Weg über den Abyss und zurück lernen. Da'ath übt eine magische Faszination auf mich aus, wurde mir aber auch schon zum Promblem in der Form Choronzons. Thema dabei sind auch individulle Abgrenzung von den Gefühlen anderer Menschen, die Abnabelung vom Kollektiv. Die Quersumme von SILVA ist 8, Chet, der Zaun. Liegende 8, En Sof. Außerdem Hod und Peh. Hod war lange Zeit bei mir _die_ dominierende Sefira schlechthin, sowie Kommunikation und Spiegelung mein aber etwas zwanghaftes Lieblingsverhalten (vergl. die selbstsuggestivmethode 'Silva Mind Control' nach Jose Silva, mein Interesse galt jedoch in dieser Vergangenheit und gilt immernoch dem NLP, welches sich mir auch als mit-Ausgang aus dem Wald anbot). Mein Geburtshoroskop zeigt Sonne, sowie den Merkur und auch Mond in den Zwillingen! Der Herrscher in seinem Element, Luft. Den Gegenpol fand ich bis etwa Ende letzten Jahres 'zufällig' und deutlich in Menschen mit Sternzeichen Krebs (mit den Namen Simon, Gaea, Natascha). Das ist wieder Chet, natürlich wusste ich das damals noch nicht, als sich diese Beziehungen in meinem Leben bildeten.

Die einfache Quersumme meines Geburtsdatums ist übrigens 10 oder 1, für mich der Weg von Malkuth nach Kether. Interessant finde ich, dass sowohl Aleister Crowley als auch Carl Gustav Jung 1875, also aufs Jahr gerundet 100 Jahre vor mir geboren wurden. 100 zu den Zahlen ab 0+ addiert, entsprechend der Buchstaben A-Z ergibt als Summe für engl. 'I SILVA' die 666 von Crowley. Vor 11 Jahren hatte ich einen Psychiater, der Herrmann Jung hies. Crowley und Jung, aber auch Michael Ende mit seinen Büchern, dem ich um das Alter von vielleicht 11 Jahren einen Brief schrieb, ein Lied zu Jim Knopf, ihm dann begegnete und für die Schülerzeitung interviewte, hatten großen Einfluss auf mein Leben. Ferner Charlie Chaplin für meine kreativ-tragische Seite (Iod) und Einstein, aber auch in schon fast ferner Vergangenheit Christofer Lee und diverese andere Draculaversionen. Hier ist die Verbindung zu meinem Schatten. Auch, das Hitler schon neben Schrecken auch Faszination auf mich ausübte muß ich nicht leugnen. Von diesem Regime aber will und muß ich mich hier ausdrücklich distanzieren! Kein unkritisches Wort mehr dazu.

Die 11 symbolisiert für mich Wissen und entspricht im deutschen Alfabet ab 0+ dem L, das Wissen um die und von der Gerechtigkeit im Leben. S, erster Buchstabe von Silva zeigt auf das Lebensalter von 18 Jahren als ich mir den Namen Silva wählte, V ist der 22. Buchstabe und die letzte Tarotkarte im deutschen Alfabet. I der 8. Buchstabe. Ich vermute da einen Zugang zu meinem Schatten im doppelten Iod von I SILVA. Chet und Chet, zwei Welten. Die 22 findet sich noch an anderen Stellen, zB auf dem Weg zu der Quersumme meines Geburtsdatums.

Gimel ist für mich in beide Richtungen sicher passierbar, wenn Chet und Vav in meinem Leben manifestiert sind. Das wird die Vereinigung mit der Göttin, bisher im alltäglichen Leben als Scham und unterdrückte Sexualität erlebt. Mein persönlicher Mikrokosmos-Lebensbaum scheint mehr mit Samekh, Iod und Lamed an Tiferet zu hängen als sicher auf Malkuth zu stehen. Weiche und eingesunkene Knie. Yesod ist durchsichtig, überall Taw. Beth schwächelt zugunsten Alpeh. Dieser Text manifestiert das große Vav zum erlernen von Aleph und für Verstärkung bei Nezach. Und Beth und Malkuth müssen auch beteiligt werden. Da bin ich auch sehr traurig, dass mir das fehlt, kann es aber noch nicht ganz zulassen.
 

Seelenspiegel und Papier-Alchemie

God is perceiving himself in a mirror called reality. Gott erkennt sich selbst in einem Spiegel genannt Realität. Wenn jeder in seinen eigenen Suppentopf schauen wollte, könnte sich die Welt vielleicht bedeutend schneller drehen. Der Suppentopf ist das Ain Suf, die Suppe das Aur (vergl. Uroboros 'Aurin' in Endes Unendliche Geschichte). Das Bewusstsein und das Licht. Licht innen. Einleuchten. Mir ist eingeleuchtet wer ich bin, als ich Zusammenhänge von äußeren Phenomenen in Tabellen zusammenkleisterte und später von meinem Eindruck über andere Menschen auf mich selber schloss!!! Anfangs boten sich mir die 3, 4 oder 5 Elemente an. Der Zwilling erkennt sich in seiner Umwelt. Ich bastelte einen Spiegel, schrieb und zeichnete die Elemente waagrecht und senkrecht in ein Rasternetz darauf und ordnete zig 3-, 4-, 5-heiten darauf an. Quer durch die Mystik, Psychologie und Physik. Zulezt noch meine Eltern und meinen Bruder. Bei alldem bestand für mich das größte Problem darin, den bezug der Dreiheit zur Vierheit zu entschlüsseln. Das spektakuläre Ergebnis war aber symbolisch ein kosmischer Knoten, der mit mir durch und durch ging. Den habe ich nun fast gelöst, seit ich ihn erkannte. Ich bin nun dabei, eine Vertauschung von Luft und Wasser akzeptieren zu lernen. Was ist da los? Es hat etwas mit einer Verunsicherung bei Hod, Netzach und Tiferet zu tun. Im allgemeinen findet sich für die 4 kabbalistischen Welten und das Tetragrammaton die Zuordnung IHVH = Azilut Beria Jezira Assia = Feuer Wasser Luft Erde. Bei mir aber ergab sich über Simon HaLevi 'Lebensbaum und Kabbala' die Ordnung Feuer Luft Wasser Erde. Also Luft und Wasser vertauscht. Ich nannte das zunächst den doppelsinnigen Merkur. Dann fand ich neulich, dass die 12 möglichen unterscheidbaren Permutationen von IHVH, welche dem Zodiak angedacht werden, in der 3. Variante IVHH mit eben dieser Vertauschung enthalten. Mein Sternzeichen Zwilling ist das 3. im Zodiak. Dann weiter, der Gottesname Adonai, geschrieben ADNI mit Bedeutung 'gütiger Herr Vater' wenn ich mich richtig erinnere, welcher als weniger heilig anstelle von IHVH verwendet wird, schreibt bei der selben Vertauschung ANDI. Andi, mein kurzer Vorname, wie er in meiner Kindheit verwendet wurde, sowie heute noch gelegentlich von meinen Eltern und meinem Bruder Adam.
 
 

meine Lieblingsbücher zum Thema

Am Lesen: 'Ursprungsgeschichte des Bewustseins' Erich Neumann, 'Moderne Kabbala' M.Wippler (mähh, weis ich ja schon oder dacht ichs mir doch selber). Begeistert gelesen: 'Lebensbaum und Kabbala' Zev Ben Shimon HaLevi, 'Kabbalistischer Baum' Katja Wolff. Diverse NLP-Literatur. Lexika: Crowley 777.

Und viele andere. Mir fehlt da noch selbt etwas der Überblick.
 
 

praktische Kabbala und NLP

Keine nennenswerten Rituale, hin und wieder das ein oder andere ausprobiert, kreative Handhabung der Möglichkeiten. Im folgenden eine Aufstellung meines Zustandes am 1.4.2000 anhand der Sefirot und ein paar Pfaden.

da baum- Ajin Sof Or sehr gut verstanden.
- Kether scheint in Reichweite zu sein, Göttin offenbart sich.
- Chochma schweigt aber arbeitet, schaut zu und wartet.
- Binah verstanden, arbeitet. Aber Strenge von Geburah noch etwas unerklärlich.
- Daath teilweise erreicht, unheimlich bis phantastisch erlebt, siehe unten. Choronzon bewacht Chet.
- Chesed an sich sehr gut, Kaf fragwürdig, schwaches Netzach macht sich hier unangenehm bemerkbar.
- Geburah wahrscheinlich jetzt gestärkt, Lamed arbeitet fast richtig. Chet verstanden und arbeitet.
- Tiferet frohsinnig, leicht zu erreichen.
- Netzach, auch Geburah kann noch nicht ganz mithalten. Selbstliebe noch nicht stabil.
- Hod ausgezeichnet und sehr scharfsinnig, war bis vor ein paar Monaten noch am stärksten ausgeprägt und dominierte Kommunikation.
- Yesod durchsichtig bis transparent, im Traum als Göttin verstört, schreckhaft, gemein.
- Malkuth lässt zu wünschen übrig.
- Qlipoth als schalenhaft, hohl und herzlos erkennbar (Submodalitäten). Probleme mit Samael, Lilith und Choronzon. Vermutlich auch andere aber bisher nicht erkannt.

Folgende Zuordnungen der Sinne wie im NLP zu den Sefirot finde ich geeignet, 2 = Vk, 3 = Ve, 4 = Ak, 5 = Ae, 7 = K, 8 = Ad. Das gillt für einen schematischen Rechtshänder, der mit den Augen zu den geschriebenen Sefirot an einem lebensgroßen Baum vor ihm blickt. An dieser Stelle, Linkshänder ACHTUNG! Euer Baum ist grundsätzlich Seitenvertauscht! Mikro und Makrokosmisch! Aber für Links- sowie auch Rechtshänder gillt, der NLP-Baum ist nur ein Schema. Ebenso wie auch die von den Erzengeln im Pentagrammritual symbolisierten submodalen Ordnungsfaktoren. Es ist ratsam, zuerst eure eigenen tatsächlichen Strukturen zu erkennen (Blickrichtungen, Metaprogramme, Zeitlinie, etc aber immer auch Kontext beachten!) bevor Ihr euch vielleicht nach dem Baum u.ä. ausrichtet. Speziell was zB das Pentagrammritual mit seinen Himmelsrichtungen betrifft, ist es weise, sich nicht unbedingt auf eine der vielen Varianten aus irgendeinem Buche zu verlassen, sondern stattdessen lieber einen Coach zu konsultieren, der euch eure Struktur rausfinden und Vor- wie Nachteile erklären kann. Photo unten rechts: Richard Bandler, Gründer und Guru des NLP. Mein Part hier ist die Zuordnung von NLP-Konzepten zu kabbalistischen u.ä.

Richard BandlerMit Geburah kann gesprochen werden, auditive Umformungen können mit Chesed getan werden. Für Binah und Chesed kommen visuelle Methoden wie der Swish, die Phobietechnik oder Glaubenssatzveränderungen u.v.m. in Frage. Bei Netzach alles kinestäthische. Zulassen von Gefühlen, Berührungen, K-Anker, Verschmelzung von Ankern. Komplexe Methoden wie 6-Step Reframing, Coretransfromation oder Personale Integration beziehen mehrere Sefirot mit ein. Die 5 allgemeinen Cores bei der Coretransformation sehe ich als Entsprechung zu den 4 Sefirot der mittleren Seule plus Daath in üblicher Position gedacht. Von unten nach oben vielleicht Ruhe, Friede, Okay, Liebe, Einssein. Kether und Einssein finde ich als am besten passend. Bei der Personalen Integration sowie bei allen Arbeiten mit Teilen wie Subpersönlichkeiten sind Parallelen zu den 22 großen Arkana des Tarot für mich deutlich erkennbar.

Die Landkarte ist nicht das Gebiet. Die Landkarte ist im wesentlichen Binah als Gesetz mit Wirkung auf Geburah. Malkuth ist das Gebiet. Den Abgrund sicher zu überqueren bedeutet, den Realitätstunnel/Landkarte ohne qlipothische Interferenzen wechseln zu können (vgl. Chaosmagie). In Tiferet zentriert zu sein bedeutet, unabhängig von umgebenden Kommunikationsmustern sein zu können. Nicht reagieren müssen sondern agieren können. Kollektive Muster in Binah durch eigenen ersetzt zu haben. Sich auf sich selbst statt andere verlassen zu können.

Das tragische ist, Reaktion auf schattenhafte Vorstellungen, welche beim Erblicken des Gebietes vor dem inneren Auge gaukeln. Das ist die Maja in Chokmah. Davon befreit, sieht man die Welt, wie sie ist. Nichts ist so, wie es zu sein scheint. Alles ist so, wie es ist. Man sieht nur mit dem Herzen gut. Der kleine Prinz, der Eisenhans. Tief im Wald ist der goldene Brunnen. Trennung von den (Ur)eltern. Wie gehen wir mit Macht und Ohnmacht um? Wie können wir uns selbst in der Welt einbringen? Wie nähern wir uns am besten anderen Menschen, einem Mann, einer Frau, dem Unbewussten, der Göttin, ohne uns selbst zu verlieren? Wie gehen wir mit unseren Aggressionen oder unserer Ohnmacht um? Wie können wir Fehlern ins Auge sehen, ohne unser Selbstwertgefühl zu verlieren? Wie gehen wir mit Konflikten um? Alles Fragen, denen wir auf unserem Lebensweg begegnen und auf die wir eine Antwort finden müssen. Ein guter Guru oder Coach, Therapeut etc, ein wahrer Meister wird seinen Schutzbefohlenen an  seine Kraft und seine Fähigkeiten heranführen und ihm über die eigene - von den (Ur)eltern verschiedende - Identität in Leben und Gesellschaft Klarheit verschaffen. Ein Meister kann in den Wald hinein- und auch wieder heraus führen ohne dafür gerühm werden zu müssen. Man folgt ihm aus Interesse, nicht aus Gehorsam. Militär, Staat und Kirche tun das tragische Gegenteil (das ist auch 'Darth Vader', der dunkle Vater), lehren Unterwerfung, Fremdbestimmtheit, Selbstaufgabe, verzerrte Vorurteile, Maja.

Siehe, die Tilgungen, Verzerrungen u.s.w. des NLP beschreiben einen verbogenen Spiegel, ein deformietes Jesod und Hod. Okkultismus ist die Lehre vom Verbogenen (lat. Wortstamm). Blanker Unsinn spiegelt Klarheit.

Das NLP-Modell der logischen Ebenen kann passend neben den Lebensbaum gezeichnet werden, außerdem wie schon bekannt, die Chakren. So viel Parallelen braucht es aber garnicht unbedingt für die praktische Arbeit. Ich finde es einfach interessant und überzeugend, wie die diese Modelle sich decken. Überzeugend, dass diese Wege im wesentlichen ähnlich sind.

 

Erlebnisse in Da'ath, Unio Mystica, Samadhi

Gestochen von der Biene Maja. Vor ein paar Jahren begann bei mir das luzide Träumen. Vor ein paar Monaten begannen Synchronizitäten. Thematisch ähnliche Ereignisse und Wahrnehmungen in meiner Umgebung ohne Ursache-Wirkungs-Zusammenhang, meinen eigenen Zustand wiederspiegelnd. In diesen Wochen erlebe ich eine zunehmende Konstanz eines Zustandes, in dem alles in und um mich eins ist. Was passiert mit mir? Es ist als könnte ich bis an den Rand meines Bewusstseins-Universums sehen und dahinter. Ich erkenne mächtige Strukturen wie nie zuvor. Alles in allem ist der Zustand aber instabil, gefolgt oder begleitet von großer Furcht ich könnte verschwinden oder so ähnlich. Ich habe da so eine Ahnung, dass sich mit zunehmender Geschwindigkeit nun alles um mich herum mit mir verändern wird. Werde ich dieses Universum verlassen? Wer kann mich führen? Wer kann und mag etwas Verantwortung für mich übernehmen und mich den sicheren Weg über den Abgrund und zurück lehren? Vav? Mit diesem Text verhelfe ich den Strukturen zur Klarheit, hänge alte Kleider an den Nagel (Vav) oder die dämonische Konsum-Kleiderstange von der sie kamen und beginne, die Juwelen einzusammeln. In Da'ath finde ich derzeit eine chaokosmische Mischung aus Wahnsinn, Unsinn und Garten. Der Garten ist das Paradies. Lautes befreites Lachen, irsinnige Überblicke. Unverständnis. Ich hatte vor ein paar Jahren auf dem Höhepunkt meiner Suche nach Da'ath eine romantische Begegnung mit Dana, der Göttin des Wissens. Eine Mutation klein Evas, ein urmloch zwischen Luft und Wasser. Skorpion von Sternzeichen. Zunächst anziehend, dann abstoßend, dann verwirrend, schießlich sauber abgegrenzt. So kam ich nach Daath. Aber auch etwas unfreiwillig und stümperhaft, leider auch nicht ohne Gewalt. Ich fürchtete mich immer vor denen, die nicht daran interessiert waren, mich zu informieren oder mit mir zu kommunizieren. Vor dem Unbekannten, fremden. Nur Wissen könnte mich schützen. Dieser Text spiegelt in seiner gesamtheit einige meiner Da'ath Erlebnisse. Das große Vav wird in Daath erkannt. Es eröffnet die Möglichkeit einer zweiten Geburt, nämlich die, sich vom Kollektiv vollständig abzunabeln. Und vielleicht nicht nur das, sondern auch die Befreiung vom eigenen Karma/Kausalkörper. Das eigene Universum, die große archetypische Gebärmutter, Reifungskammer der Bewusstseins verlassen. Bei luziden oder vielleicht astralen Erlebnissen sah ich bisher keine Silberschnur. Nur etwas widerliches, weiches und ziehendes wie Kaugummi. Diese Verbindung mit dem Kausalkörper habe ich symbolisch durchgerissen. Das waren zwei Träume, soweit ich mich erinnere, jeweils nachdem ich mich von dem Konzept der Silberschnur hatte beeindrucken lassen.

Etwas älter sind diese Situation in denen ich derart mit meiner Umgebung verschmelze, dass sie mir wörtlich, bildlich oder symbolisch mich selbst widerspiegelt. Das spiegelt, was ich denke, was in mir vorgeht, was ich fühle, wie ich mich bewege. Und gerade das symbolische, scheint auf mich neben dem wörtlichen und im Bezug auf meine inneren nur wenig bewussten Vorgänge die größte Wirkung zu haben. Mal irritierend, mal faszinierend. In solchen Augenblicken werden die Farben der Umgebung für mich grell, die Töne sauber und hallend. Ja, die Töne werden hallend wenn es mich irritiert. Dann versinke ich auch etwas in meinen Kopf hinein und die Umgebung erscheint mir leicht ferner und gößer als ich. Und wenn es mich fasziniert, dann sind die Töne ruhig und deutlich und die Umgebung strahlt. Irritierend ist eher das wörtliche, faszinierend eher das symbolische.

Den symbolischen Spiegel, wenn er nicht nachvollziehbar von unmittelbar beteiligten Personen durchgeführt wird, wie zB ein persönliches Geschenk von jemandem, wenn dieser Spiegel aus heiterem Himmel zu kommen scheint, dann spreche ich auch von holonischen Statusanzeigen. Im allgemeinen den Synchronizitäten Jungs zuzuordnen, meine ich. Während ich die irritierenden Situationen eher als paranoid charakterisieren könnte.

Tja, typisch synchroner Charakter. Intrauterin. Die Schienen auf denen die Clownsnase liegt führen im Kreis, hinten raus und vorne rein. Holon Ba!

Ich bin mir noch nicht schlüssig mit was ich es hier bei all dem wirklich zu tun habe. Magier-Syndrom oder Gottwerdung? Aber wasfüreiner. Mein Rücken tut weh, meine Gelenke ächzen vom vielen Sitzen an Computer und Büchern. Es wird höchste Zeit ein anderes Leben zu beginnen. Ich kann mich darauf einstellen, künftig das Oben-Unten des Hermes Trismegistos in meinem Leben bedeutend mitzubestimmen. Mein Universum von innen heraus schaffen. Als Magier verändere ich mich, damit den archimedischen Punkt meiner Umgebung. Die Umgebung wird sich mit mir verändern, nach dem geeinten Willen von Gott und Göttin, nach dem Willen des Schöpfers der ich bin.

Die Ausbalanciertheit und Zentriertheit in Tiferet, das geeinte Kether, erst dies macht das TU WAS DU WILLST und LIEBE UNTER WILLEN möglich. Unabhängig von fremden Gesetzen. Formale Freiheit. Die Materie ist das Auto, der Geist die Straße. Man kann dann frei entscheiden, wen oder was man liebt oder sich bindet oder nicht. Man wird selbst zum Mittelpunkt des eigenen Lebens. Weltlicher Sex oder weltliche Heirat und weltliche eheliche Beziehung wird überlüssig für den psychischen Haushalt, kann frei gewählt werden oder nicht. Ohne Abstriche!

Die eigentliche magische Arbeit, wie man sich das ganz am Anfang mal vielleicht vorgestellt hat, kann jetzt erst wirklich beginnen. Und doch wird es jetzt vielleicht ganz anders als man je dachte. Das geeinte Kether, der Tiferetische Seelenfriede und Nezachische Selbstliebe durchstrahlen die anfänglichen Vorstellungen und transformiert sie ins reine. Siehe da, es wird alles neu.

 

"Mind the Gap!", der Abyss oder die Göttin
 
Das ausschlüpfen aus dem eigenen Kausalkörper ist das eine beim Weg über den Abyss, symbolisiert durch Gimel, die Hohepriesterin. Das andere ist zunächst die Kraft des Löwen, Identifikation mit dem Galaxieprinzip, dann die Vereinigung mit der Göttin, symbolisiert durch die Herrscherin oder Daleth. Der Abyss ist die Grenze zwischen Bahnsteig und U-Bahn, Ich und Du, Vater und Sohn, Gott und Göttin. Das Ziel ist Befreiung von den Gefühlen und Gesetzen anderer Menschen, sowie innere vollkommene Ausgeglichenheit durch eheliche Beziehung und Vereinigung mit der Göttin auf psychischer Ebene. Der geistige Orgasmus ist hier irgendwo. Meine Göttin zeigte sich mir im Traum oder episodischen Klartraum in den extremsten Formen als verstörtes Mädchen, sowie als Domina. Das dürfte erklären, warum diese Vereinigung nicht einfach so stattfindet. Von Geburt an besteht hier zwar eine eheliche Beziehung, die aber bei der fortschreitenden Entwicklung des Bewusstseins über familiäre, kulturelle, religiöse Grenzen hinaus dann eine natürliche Krise erfährt. Hier erklärt sich, worin die Aufgabe eines wahren Lehrers oder Meisters, eines Ordens wirklich besteht. Das hing mir sehr am herzen endlich einmal gesagt zu haben. Mein Vater war dieser Aufgabe nicht gewachsen. Ich musste mir neue Götter schaffen. Der Tempel ist immer der eigene Körper. Daath entspricht einer weiblichen Brust. Die Buchstaben S-I-L-V-A formen im Lebensbaum eine rechte Hand, die von unten an diese Brust hält oder sich daran festhält. Der Arm ist der Stamm und Samekh. Tiferet liegt in der Senke zwischen Daumen und Zeigefinger, entsprechend der Kehlsenke in der Mitte der Schlüsselbeine (Hinweis auf Hals-Chakra). Der Daumen ist Lamed, die anderen 4 Finger entlang Iod-Vav-Aleph.

Das Verlassen des Kollektivs ist krisisch. Ich spreche von den Gefühlen, welche einen daran Hindern, sich in einem Gespräch 'außerförmlich' zu verhalten. Das dient dem Kollektiv. Schäfchen bei der Herde bleiben, aber auch anpassen um nicht unangenehm aufzufallen. Angst, den Bezug zur Realität zu verlieren. Man Stelle sich vor, der große Geistesspiegel - genannt Realität oder Materie - verschwände plötzlich, ohne auf höherer Ebene in Tiferet zentriert und ausbalanciert zu sein. Herzinfarkt weil alle Stricke reissen. Irgendwie so. Wie wenn die Nabelschnur vorzeitig abreisst. Vergl. Vermeidung von Aggression, vergl. Vampirisums. Die Einzelheiten sind mir noch nicht ganz glar. Im wesentlichen, das Ziel ist die Befreiung von fremden Gesetzen, Gefühlen und Konditionierungen. Symbolisch enthalten im Auszug des Moses mit Israel aus der Sklavenschafft von Ägypten. In dieser Zeit kam es wieder zu einem Polsprung der Erde, wodurch die Erdkruste sich verformte, Risse bekam und die Wasser herumschwappten und vorrübergehend durchquerbar waren. Die Landnahme, eigenes Malkuth entwickeln, ist auch der Kampf des Herkules mit dem Drachen, der Hydra, die Stimmen der fremden Gesetze in Geburah. Psychosomatische Begleiterscheinungen mit der Haut (vergl. auch 'Ausschlüpfen').

Mir wurde geraten, die Göttin, Malkah, Shakti, Schekinah neben dem Traum auch im alltag zu erkennen. Sie ist eine eigne Intelligenz, die nicht gehandhabt werde mag und kann. Ruhe, Geduld und Gnade begünstigen Ihre Einwilligung. Das Stimmengewirr der Hydra ist nicht ohne Botschaft, Gespräche, Kompromisse, Bedetungen sind möglich. Sie liegen sogar auf der Hand wenn man danach respektvoll und mit Liebe fragt. Für mich war es bisher auch gut, dabei eine Gebetsstimmung zu gehen, zu prüfen obTraurigkeit vorhanden ist und wenn ja, diese zuzulassen. Nezach. Weinen und Lachen können und dürfen sich abwechseln wie sie kommen. Alles zu und raus lassen.
 

Synchronicon

Diese Berichte über festgestellte holographische Strukturen, erlebte Synchronizitäten, parallele Entwicklungen, basieren auf der höheren, nicht-aristotelischen, intuitiven Logik. Ich erachte es als im wesentlichen als meinen eigenen Belang, sie nachvollziehen zu können. Für mich sind die Aussagen wahr. Ich staune und erkenne. Ich schreibe hier einen unbestimmten Teil aller meiner Wahrnehmungen dieser Art, Erweiterungen könnten folgen. Das gillt auch für die ganze Seite. Am Ende der Anfang.

Bis zum Alter von 13 Jahren hatten mich Bücher von Michael Ende u.ä. fasziniert, Figuren wie Peter Pan oder Pan Tau. Irgendwann im Alter von 13 Jahren, sah ich die 13teilige Serie 'der kleine Vampir'. Das stellte ich mir eigentlich total niedlich und gemütlich vor, so zu leben, wie da gezeigt. Von der psychologischen Bedeutung bei alldem keine Ahnung, von Bewusstsein kaum ein Funke. Achja, mein Elternhaus hat die Nummer 13. Bald darauf fand ich heraus, dass ich mich kraft meines Geistes in kraftvolle extatische Zustände steigern konnte. So führte ich ein Beschwörungsritual auf den Satan als Herr des Wissens durch und bot meine Seele und möge er mir das allesumfassende Wissen offenbaren und mich durch die Hölle gehen lassen (ich ahnte, das ein Trick dabei war, dass die Hölle eine Metapher ist). Heute weis ich, dass der Satan auch das Ge-Wissen ist, welches aber nicht erst seit dem, bei mir zunehmend nagend schlecht war. Je bewusster ich wurde, umso schlechter. Aus kollektiven und familieren unbewussten Verstrickungen heraus erlebte ich es als beräuenswert, geboren zu sein. Nicht als Mensch, aber als Bewusstsein. In diese damaligen Zeit oder gar davor goss ich zu Silvester beim Bleigießen etwas, das ich als Drachen erkannte. Die bedeutung war, ich würde über mich hinaus wachsen. Den Drachen fand ich März 2001 als Hydra wieder (und Choronzon), ein Wirrwar an Zeichen und Worten, welches aus dem Unbewussten strömt (Transparenz von Yesod). Die Aufgaben des Herkules, das ist die Bewegungsrichtung des Sonnensystems auf das gleichnamige Sternbild zu. Die nächste Reinigungsstufe ist der Löwe, dahin fliegt die Milchstrasse.

Im Alter von etwa 18-19 Jahren, als sich der Name Silva bei mir etablierte, verfasste ich besessen, inspiriert bei dem Mailbox-Onlinespiel 'TradeWars' ein Manifest. Es gipfelte darin, dass wegen einer karmisch herbeigesehnten Schusseligkeit und Clowerie, unter Verleugnung und Fehllenkung meiner Mars-Kraft das 'Duale System der einander umkreisenden Planeten der Kleinen und der Großen Schweiz' für 7 Jahre verstrahlt bleiben würde. . Außerdem sollte für diese Dauer, also bis zum Jahr 2000, das Universum einer totale Links<->Rechts Spiegelung unterliegen. Damals gestand ich mir Bisexualität ein, ohne jedoch ein ganzes und konsequentes Comming Out zu tun. Das war sehr leidvoll und erst der Anfang einer siebenjährigen persönlichen Hölle, in der ich schrittweise mich selbst im Außen erkannte. Eben durch diese Spiegelung. Ich weis nicht, ob das wirklich notwendig gewesen wäre. Ich erlebte mich dabei nicht wirklich als mit freiem Willen begabt und heraushelfen konnte oder wollte mir auch niemand. Der Zustand war der Übergang von einer Phase der Könige von Edom, Versuche der Ichbildung mit Vorbildern, zum eigentlichen Beginn des Ausgleichs in Samekh. Das war ein Kampf, der nicht gewonnen werden konnte, aber auch nicht verloren wird. Melchisedek ist dazwischen gekommen. Ich erkenne und bin überzeugt, dass mich dieser kreative Prozess des schreibens und Durchlebens dieses Manifestes vor meinen Eltern schützen wollte. Der Prozess hatte den Sinn, meinen Schatten zu erkennen. Ich muß nicht verleugenen, dass Haschisch beteiligt war. Insgesamt 7 Jahre Pech bis 2000, in denen ich vielleicht jetzt im Nachhinein noch Parallelen zu den 7 Bewußtseinsstufen bis Saturn finden werde.

Oktober 2000    Das Lamed des Weges erlebte ich als Statist bei Dreharbeiten zum Film 'Tanz mit dem Teufel'. Die Szene spielte in einem Gerichtssaal, in dem von oben herab eine riesige weisse leuchtende Kugellampe hing. Gott! Zwei etwas halbherzige (?) Magier begleiteten mich.

Ende November/Anfang Dezember 2000    Buchstabe Vav. Eine Woche bei Freunden in Amerika. Tiferet. Es war sehr schön, so wie wiedergeboren zu sein, niemand, der einem was nachtragen hätte können. Romanze mit einer Löwin, 14 (blaue leuchtende Glaskugel-Lampe stand im Zimmer). Sex mit einer Stier-Frau, 31. Der Abgrund hat etwas mit Zigaretten zu tun, die sind zwischen Ich und Du. Nach der Landung in Deutschland wieder auf den Hund gekommen.

Silvester 2000/2001, Ende des 7. Höllenjahres    Auf meinem Konto war, wie ich später auf dem Auszug bemerkte, in dieser Nacht ein Guthaben  DM 666,80. In dieser Nacht erfuhr und erkannte ich das Wesen von NULL, Narr, Aleph, gefolgt von einem ernüchternden Gespräch mit Major Chaos. Es war der Tag der Eröffnung des großen Ausgangs.

Sa.31.Februar 2001    Die Schwester meiner Mutter heisst Eva. Mein Bruder heisst Adam. Er hat seinen Namen von einem 'wandernden' ungarisch/amerikanisch/deutsch/schweizerischen Bekannten meiner Eltern, der von meiner Mutter auch 'großer Adam' genannt wurde. Ich erkenne Adam Kadmon. Er besuchte meine Eltern an diesem Tag und ich nutzte die gewitterte Chance, hier einen großen Hinweis zu erhalten. Kaum hatte ich das Thema Lebensbaum angesprochen, brachte mein Vater eilig ein altes Photo herbei. Drei Jungs, der mittlere saß auf etwas wie einer Säule, der Junge rechts davon war mein Vater und der linke war der Bruder des Jungen in der Mitte auf der Säule. Mein Vater erklärte, der Junge auf der Säule (Kopf in Position Kether zu den anderen beiden Jungs) wäre auch ein Andreas, der, von dem ich meinen Namen hätte. Und weiter, das Photo wurd ein Ungarn aufgenommen, und zwar oben auf einem Berg, genannt Harmashatarhegy (ich übersetze) 'Berg der drei Grenzen'. Heureka! Genau drei Karten liegen im Lebensbaum waagrecht, von unten nach oben Turm, Löwe und Herrscherin. Die waren mir schon zuvor wie Grenzen oder Schleier aufgefallen. Der Berg ist auch ein Symbol für Daath, schreibt Katja Wolf in 'der Kabbalistische Baum - Adams Schlüssel zum Paradies' (zB als Moses auf den Berg stieg und die Gebote bekam) sowie ferner Ajin/Steinbock-auf-den-Berg-klettern. Der Andreas und sein Bruder auf dem Foto sind Juden, er ist heute ein Physiker oder so. Sein Vater soll ein großer Weiser Mann gewesen sein, ich habe nicht alles behalten. Das Tragische an der Sache ist, mein Vater zeigte bisher so gut wie kein Interesse an der Kabbala und was mich da bewegt. Meine Mutter kriegt die Krise wenn ich ihr sage, dass ich Gott bin. Nunja, auf einem zweiten Photo stand der große Andreas links, mit einer Brotzeittasche um den Hals gehängt. Für mich bedeutet das, die grundlegenden Aufgaben meiner Mutter selbst zu erlernen sowie meine Mutter zu pflegen, sinnbildlich meinen Körper und die Beziehung zu Malkuth, Malkah und der Göttin in all ihren anderen Aspekten.

So.1.April 2001    Choronzon brachte ich bisher auch gerne mit dem Pumuckel in Verbindung, die beiden polaren Aspekte dieses Quälgeistes für mich, unangenehm einerseits, drollig und liebenswürdig andererseits. Ich hatte Choronzon vor ein paar Tagen - einer Intuition folgend - respektvoll gebeten,  Chet zu bewachen. Heute erreicht mich die Botschaft, das Hans Clarin im Alter von 67 Jahren gestorben ist. Zwischen 6, Tiferet und 7 Netzach liegt der Pfad Nun, im Tarot der Tod. Eine Wiedergeburt. Damit kündigt sich für mich an, das was ich da Choronzon oder Pumuckl nannte, wird vielleicht als intaktes Chet wiedergeboren werden. Ehemaliger Pumuckl wird den Narr ergänzen. Chet ist die Quersumme von Samekh-Iod-Lamed-Vav-Aleph, der Narr der letzte Buchstabe dieses Namens als spirituellen Weg verstanden. Ferner 6+7=1+3=4, Chesed. Intuitiv erkenne ich, dass eine Unsicherheit der Entscheidung zwischen Tiferet und Netzach über Chet und Peh etwas überschüssiges Hod-Potential nach Netzach fließen lässt, was wiederum Chesed mitstabilisieren wird. Über Kaf (20) führen weitere Assoziationen in Richtung Chokmah und Aleph. Es fehlt wieder Vav, der Bezug zur eigenen Realität, zu mir selbst, -meinen- Gefühlen.

Mo.1.4.    Suchte im Web erfolglos nach Skizzen von einer Hand und einer Brust um S-I-L-V-A im Lebensbaum zu illustrieren. Fand aber stattdessen bei eben diesen Suchbegriffen gleich aufs erste unter dem mysteriösen Linktitel 'Hitting the critical Mass' direkt eine Abhandlung über die Psychologie des Vampirismus. Quelle ist ein John Cho / Asian American Cultural Criticism. Begeisterte Assoziation: Japan > Natascha > Kind und Venus > Tiferet und Netzach > Nun, ferner Resch. Cho > Chod, Chokmah. Ich erwarte mir in diesem Bereich eine gute Entwicklung, wenn ich den Text lese und dabei Klarheit über den Spiegel genannt Realität erhalte.

Do.5.4.    Finde weiterführende Texte über Begriffe 'Löwe', 'geistiger Orgasmus', 'Prinz Eisenherz'. Genau in dem Augenblick, beim LEsen von ein paar Zeilen über den geistigen Orgasmus des Kosmos lese, klingt Telefon. Natascha '...ich möchte Dir etwas ganz schönes erzählen was ich gerade erlebt habe...'. Ich sage, 'ja, von etwas ganz schönem habe ich gerade gelesen'. So geht das ein weilchen. Obwohl wir von unterschiedlichen Dingen sprachen, sah ich beide bedeutungen als eine. Beinahe hätte ich vielleicht sogar einen geistigen Orgasmus gehabt dabei. Leider abgeblockt. Aber wir fanden assoziativ auf den Kleinen Prinzen und den Eisenhans den Prinz Eisenherz. Den ersten und letzt geistigen Orgasmus an den ich mich noch deutlich erinnere hatte ich vor ein paar jahren während Telefonieren mit Dana. Und zwar als ich den Gedanken äußerte, es gäbe ein Wesen, welches uns beide träumt ... als Traumgestalten im selben Geiste. Es gibt da - mir etwa seit dem bewusst - häufig dieses aufsteigen von kribbelnder Energie im Rücken (als Reaktion auf Gedanken, Wahrnehmungen), welche dann im Hals abblockt und zum Schütteln führt. Diese Energie (Kundalini?), meine ich, müsste in den Kopf zum Kronenchakra Kether.

Fr.6.4.    3 Bücher bestellt, u.a. Principia Discordia (hallo, dank Schau- und Leseprobe bei www.new-aeon.de), Preis zusammen 'zufällig' genau 69 DM. 6+9=15; 1+5=6. 69 entspricht Quersumme aus meinem Geburtsdatum wie folgt: 9 6 19 75 = 15 16 22 = 31 38 = 69 (siehe Buch zum Crowley Tarot, Grüsse an Ana). 69 ist Symbol für Sternbild Krebs. Ist Umkehr von 9.6. aus meinem Geburtsdatum. Anscheinend erreiche ich in diesem Monat, Fische/Widder-Monat, mein Aszendet ist Fisch, meinen astrologischen Zielzustand. Karma adee. Übrigens, 69 ista uch die Quersumme meiner Telefonnummer ohne münchner Vorwahl.

Di.10.4.    Von Frater Unbekannt versprochene Broschüre von B.O.T.A. in meinem Briefkasten. Aha, das wäre also das Vav, denke ich. Vermutlich werde ich diesem Orden noch in diesem Monat beitreten. Das Programm von B.O.T.A. ist zwar anfangs wenig individuell und ein Tarot Deck sowie umfangreiche Kenntnisse dazu besitze ich schon, aber die gezeigte Reinheit, Tiefe und Klarheit der Lehre, das Konzept des 'Raumwürfels' und die darin enthaltene Verwandtschaft zur henochischen Magie haben mich überzeugt. Im vergleich dazu ist mir der O.T:O. immernoch zu uneindeutig, mystisch und pompös, die Fraternitas Saturni zu unscheinbar und die Freimaurer zu frei und zerstreut. Scherzhalber brachte ich B.O.T.A. mit dem Borg-Kubus in Verbindung. Überzeugend auch die geringen Unkosten von B.O.T.A.

Mi.11.4.    Mich erreicht die Botschaft, dass hans Clarin vielleicht doch nicht tot ist. Er liegt auf einer Intensivstation. Ja, das habe ich befürchtet. Jemand hat es mir auch schon angedeutet mit den Worten '...er ist quicklebendig, die Wesenheit 333 meine ich...'. Und doch, etwas ist anders. Er bewacht jetzt Chet, aber auch die Grenze zwischen Leben und Tod.

Sa.14.4.    Besuch von zwei Meistern m/w. Erfahre, dass Kundalini bei mir irgendwie erwacht ist. Am Vortag Arztbesuch, chronische Broncholytis. Tod? (Buchstabe Nun = Fisch) Plakat gesehen 'Hilfe ich bin ein Fisch'. Nahtodeserfahrung, in der Form, mich mit dem Tod abzufinden Das was da stirbt, das ist das 'ich'. Sah grün/gelb, Netzach/Tiferet. Wieder der Pfad Nun.


Anmerkung: Menschen aus meinem Leben, die sich in diesem Text genannt oder angedeutet finden, dürfen sich davon ggf. distanziert betrachten. Ich schreibe mein rein subjektives Erleben auf meiner spirituellen Ebene. Niemand muß sich angesprochen oder gemeint fühlen. Des weiteren empfehle ich,  den Text bitte zur eigenen Erleichterung einfach als Kunst zu begreifen. Es war ein kreativer Prozess. Ferner ist dieser Text ebenso die Momentaufnahme wie Fortschschreibung einer eidlosen Selbstoffenbarung. Es war und ist MEIN Weg. Kein roter Faden für andere Suchende. 
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